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Über 2000 Jahre Kölner Geschichte

Bereits im Jahre 38 v. Chr. existierte eine städtische Siedlung auf kölnischem Boden. Sie hieß Oppidum Ubiorum und war eine Gründung der Ubier. Die waren ein germanisches Volk, dass ein gutes Verhältnis zu den benachbarten Römern pflegte. Letztere wandelten die Ubiersiedlung in eine römische Kolonie um. Ihr gaben sie den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium, woraus später Köln wurde.

Im Mittelalter eroberten die Franken diesen Teil des römischen Reichs. Unter den Karolingern stieg der Kölner Bischof zu einem der mächtigsten Männer im Frankenreich auf. Und auch Kölns Bedeutung wuchs: Die Stadt war im Hochmittelalter die größte Deutschlands.

1794 verlor die Reichsstadt jedoch ihre Unabhängigkeit und geriet unter französische Fremdherrschaft. Durch den Wiener Kongress fiel die Metropole an Preußen. Vor allem die Bankhäuser trugen zu Kölns Rang als zweitwichtigste preußische Stadt bei. Nach Berlin. Die deutsche Hauptstadt überholte die Großstadt am Rhein auch im Bezug auf die Einwohnerzahl. Dennoch ist Köln heute mit circa einer Million Einwohnern eine der größten deutschen Städte.

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