Umweltzonen
Köln hat nun auch Umweltzonen. Nachdem festgestellt wurde, dass die EU-Grenzwerte für Luftschadstoffe überschritten wurden, möchte die Stadt ihre Luft so wieder reiner machen. Die Untersuchung basiert auf dem Luftreinhalte-Plan Köln, der 2006 veröffentlicht wurde. Hauptgrund für die Luftverschmutzung sind die Kraftfahrzeuge in Köln. Die Umweltzonen sollen nun helfen, die Luft in der Stadt zu verbessern und so die Lebensqualität der Kölner Einwohner zu erhöhen. Auch gesundheitlich kann der Feinstaub bei den Bürgern und Bürgerinnen Schaden anrichten.
Die Umweltzone der Innenstadt erstreckt sich über 16 Quadratkilometer. Seit dem 1. Januar 2008 ist dieser Bereich Umweltzone. In diesem Bereich sind nur Kraftfahrzeuge mit niedrigem Abgas-Ausstoß erlaubt. Die 16 Quadratkilometer große Umweltzone von Köln liegt linksrheinisch, erstreckt sich entlang des Eisenbahnrings und führt in Richtung Norden zum Rhein. Auf der rechten Seite des Rheins liegen Stücke von Mühlheim und Deutz in der Umweltzone.
Es gibt rote, gelbe und grüne Umweltplaketten, die jeweils einer bestimmten Schadstoffklasse eines Autos zugewiesen werden. Fahrzeuge mit extrem hohem Schadstoffausstoß kommen in die Schadstoffklasse eins und bekommen überhaupt keine Plakette. Möchte man sein Fahrzeug in eine höhere Schadstoffklasse bringen, kann man sich einen Partikelfilter einbauen lassen.
Fährt man allerdings ganz ohne Plakette in eine Umweltzone kann man mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.


